Steam In-Home-Streaming erschienen

Viele Gamer wünschen sich gegen echte Gegner, statt gegen den Computer spielen zu können. Doch bisher fehlte die Möglichkeit dafür, einfach und bequem vom Sofa aus gegen andere PC-Spieler anzutreten, ohne den PC dafür ins Wohnzimmer zu stellen.

Die neue Technik von Valves In-Home-Streaming ermöglicht es dem User, per Netz sein Spiel auf anderes Endgerät zu übertragen. Dabei ist es völlig egal, ob es sich dabei um Tablet, ein Notebook oder den HTPC am TV-Gerät handelt. Das Game Streaming ist jetzt möglich, obgleich es noch die eine oder andere Kleinigkeit zum Verbessern gibt. Jedoch ist das Steam In-Home-Streaming für praktisch jedermann erhältlich und eröffnet dadurch eine neue Spieler-Welt, die bisher nur ausgewählten Beta-Testern zugänglich war.

Game Streaming wird die Spielewelt revolutionieren

Die neuartige Streaming-Technik wird das Spielgeschehen in hochwertiger Bild- und Tonqualität von einer PC-Quelle an ein anderes Gerät im Netzwerk übertragen. Laut dem Entwickler Valve braucht der User dafür einen leistungsfähigen Gaming PC in einem Raum und schickt von dort per Steam in Home Streaming die Daten auf einen HTPC oder ein Macbook, das in einem anderen Raum zum Beispiel an ein TV-Gerät angeschlossen ist. Dort kann man das Spiel dann mithilfe eines Gamepad nutzen. Dafür muss natürlich die Netzwerkverbindung sehr gut sein, benutzt man WLAN sollte man aufs 5-GHz-Band ausweichen.

Dabei muss das Spiel nicht mit dem Zielsystem kompatibel sein, sodass man auch reine Windows-Spiele mit einem Linux-Client spielen kann. Valve will die Unterstützung in Zukunft auch ausbauen und weitere Systeme unterstützen, derzeit ist die Voraussetzung das der Steam-Client funktioniert.

Steam in Home Streaming als Novum für User

Die Einrichtung des Game Streaming ist sehr einfach, wobei allerdings gewisse Voraussetzungen berücksichtigt werden müssen. Als Basis braucht das System einen wirklich leistungsstarken PC, der mit einem Steam gestartet wird, der im Online- Oder Offlinemodus arbeitet. Als Betriebssystem empfehlen sich entweder die aktuellen Versionen von Windows oder Vista. Ältere Betriebssysteme wie Windows XP oder Mac OSX sowie alle Linux-Varianten werden im Moment von dem System als Host nicht akzeptiert. Zudem wird entweder eine drahtlose oder Verbindung via Kabel benötigt, damit die Bild- und Tondaten reibungslos übertragen werden können. In das laufende System kann ein weiterer User eingeloggt werden. Dabei sollte auf die Kompatibilität der Betriebssysteme mit dem Steam In Home Streaming beachtet werden.

Die Grafikkarten der beteiligten Endgeräte sollte Bildinformationen per H.264-Code übertragen können und über die entsprechende Encodier- bzw. Decodierfunktion ausgestattet sein. Das Steam In Home Streaming System nutzt unter anderem als Hardware-Komponenten Produkte von Intel, AMD sowie Nvidia. Da die Bildinformationen per H.264-Codec übertragen werden, sollte eine Grafikkarte oder -einheit mit Decodierfunktion vorhanden sein.

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