Xbox One – schlechtere Auflösung ein Nachteil?

Die Xbox One liegt derzeit mit den Verkaufszahlen deutlich hinter der PS4. Während mehr als sieben Millionen Exemplare der Sony Konsole über den Ladentisch wanderten, kommt Microsoft nur auf fünf Millionen verkaufte Geräte.

Xbox One: günstiger ohne Kinect

Xbox One: günstiger ohne Kinect

Die Ursachen sind vielfältig: die schlechte PR vor Veröffentlichung, der höhere Preis oder die schlechte Auflösung bei einigen Spielen. Doch ist die niedrigere Auflösung tatsächlich ein spielerischer Nachteil?

Der technische Vergleich zwischen den beiden Geräten erklärt zunächst die unterschiedliche Leistungsfähigkeit bei der Spieledarstellung. Die Grafikkarte in der Xbox One ist mit 1.310 Gflops schwächer als die GPU der PS4, die immerhin 1.843 Gflops erreicht. Auch ist der Verwendete Arbeitsspeicher GDDR 5 der Playstation 4 wesentlich schneller als der DDR3 Speicher in der Xbox One. Diese unterschiedlichen Voraussetzungen haben bereits bei den ersten veröffentlichten Spielen zu sichtbaren Grafikunterschieden geführt.
Während Assasins’s Creed 4, Call of Duty: Ghost auf der PS4 mit 1080p dargestellt werden, erreicht Assasins’s Creed 4 auf der Xbox One nur nur 900p und Call of Duty noch geringere 720p. Entsprechend wird die Konsole bereits höhnisch als 720p Konsole bezeichnet. Doch die Grafik zwischen beiden Geräten passt sich weiter an. Murdered: Soul Suspect und Need for Speed Rivals sind nur zwei Beispiele bei denen beide Konsolen eine 1080p Auflösung unterstützen. Microsoft verspricht, dass 1080p auch auf der Xbox One zum Standard werden wird. Die Entwickler müssten sich nur an die Besonderheiten der Xbox One gewöhnen.

Die Spiele der nächsten Generation auf der Xbox One werden von der Grafikqualität näher an die Leistung der PS4 rücken. Auch wenn die Auflösung geringer ist, ist der Unterschied auf den meisten Fernsehgeräten aufgrund des hohen Abstandes zum Apparat kaum erkennbar. Nur bei näherer Betrachtung wirken die Grafiken etwas verwaschener. Ob die Programmierer jedoch auch zum Ende des Konsolenzyklus mit der Qualität einer Playstation mithalten können, muss sich erst beweisen. Bisher ist die schwächere Grafik nur ein nebensächlicher Nachteil, der beim normalen Gebrauch kaum auffallen dürfte.

Microsoft hat außerdem aktuell die Preise gesenkt: ohne Kinect kann man eine Xbox One nun für 399,- Euro kaufen, was dem Preis der Playstation 4 entspricht.

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